Schröpftherapie

Die Schröpftherapie ist ein sehr altes Heilverfahren, welches bereits in der Antike angewandt wurde und schon damals sehr positive Erfolge versprach. Bei einer Schröpftherapie werden dem Patienten an bestimmten Stellen des Körpers Schröpfgläser, welche auch als Schröpfköpfe bezeichnet werden, aufgesetzt. Das Schröpfglas saugt sich stark an die Haut.Durch das Erhitzen der Luft im Schröpfglas, entsteht ein Vakuum und somit auch ein Unterdruck, was dazu dienen soll, Schadstoffe aus der Haut zu ziehen.Verbackenes Gewebe wird gelockert ,"altes" Blut wird an die Oberfläche gezogen und das Bindegewebe wird mit frischem Blut versorgt.  Bei der trockenen Schröpftherapie werden die Gläser auf die unverletzte, nicht beschädigte Haut aufgesetzt. Im Gegensatz dazu wird die Haut bei dem blutigen Schröpfen an der jeweiligen Stelle leicht angeritzt, wobei es zum Blutverlust und zur Befreiung von festgesetzten (Schlacken) kommt. Bei der Saugglockenmassage werden bestimmte Stellen des Körpers mit Hilfe einer Schröpfglocke massiert und geschröpft.
Alle drei Formen der Schröpftherapie sollen die Durchblutung fördern, den Stoffwechseln anregen und das Immunsystem stimulieren. Desweiteren wird die Therapie bei Verspannungen an den verschiedensten Stellen angewandt, so ist Patienten mit Rückenschmerzen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sowie mit Problemen der Bandscheiben durch eine solche Therapie oft geholfen. Darüber hinaus wird die Schröpftherapie bei Migräne und Rheuma sowie Asthma,Bronchitis akut od.chronisch und anderen Atemwegserkrankungen, Bluthochdruck und sogar bei organischen Beschwerden wie Nierenschwäche angewandt und wirkt oft wahre Wunder. Zu beachten ist, dass die Verspannungen und Blockaden nicht allein durch den erzeugten Unterdruck, sondern auch durch das Anregen der Reflexzonen, gelöst werden.
Eine Schröpftherapie wird nicht in Betracht gezogen, wenn der Patient zu starker Narbenbildung tendiert,Blutverdünnende Medikamente einehmen muß oder unter starken Kreislaufproblemen leidet.